Lindesnes fyr
Norwegen,  Reisen

Auf dem Weg zum Leuchtturm Lindesnes

Von den Jæren bis zum Leuchtturm Lindesnes

Vom Meer über die Berge  und wieder zum Meer

Unser letzte Tag unserer Norwegenrundreise ist angebrochen. Vom Preikestolen fahren wir die Norwegische Landschaftsroute Jæren hinunter Richtung Kristiansand. Von dort bringt uns die Fähre morgen nach Dänemark und dann geht’s weiter nach Hause.

Landschaftsroute Jæren

Jetzt aber erst einmal zum heutigen Tag. Die Landschaftsroute Jæren verläuft zwischen Ogna und Bore ist 41 km lang. Sie besticht vor allem durch ihre Nähe zum Meer. Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, jedenfalls was die Aussicht betrifft. Aber auch im Regen und Sturm verliert das Meer nichts von seiner Faszination.

Orrestranda

Aus diesem Grund ist unser erster Stop auch am Orrestranda. Dies ist Norwegens längster Sandstrand und ganze 5 km lang.  Der Wind blies kräftig und die Wellen rollten gegen den Stand. Fantastisch. Ich hätte ewig dort sehen können und dem Rauschen des Meeres zuhören.

Andreas am Orrestranda, regnerisch und windumtost.
Andreas am Orrestranda, regnerisch und windumtost.

Kvassheim fyr

An der Küste von Jæren befinden sich viele Leuchttürme. Wir wählen für einen Abstecher den Kvassheim fyr, welcher in der Ognabucht errichtet wurde. Noch bis 1990 kümmerte sich ein Leuchtturmwärter um das Leuchtfeuer im Turm. Heute beherbergt der Turm ein kleines Café  und ein Museum.

Abstecher zum Kvassheim fyr, ein ehemaliger Leuchtturm.
Abstecher zum Kvassheim fyr, ein ehemaliger Leuchtturm.

Dalane

Zwischen Jæren und Flekkefjord durchqueren wir eine faszinierende Berglandschaft mit runden Hügeln und vielen Seen, Bächen und Flüssen. Diese Landschaft wird Dalane genannt und gehört zum Gebiet des Magma Geopark. Dort kommen wir auch an zwei kleinen Häuschen vorbei, die sich schützend unter die Helleren, ein natürliches Steindach ducken. Die beiden Häuschen dürfen sogar besichtigt werden.

Leuchtturm Lindesnes

Als letztes Highlight des Tages und unserer Norwegenreise steht ein Besuch am Leuchtturm Lindesnes auf dem Programm.  Dieser ist Norwegens ältestes Leuchtfeuer (1656) und der südlichste Punkt des Festlandes. Wir waren schon spät dran und Museumsladen und das Besucherzentrum war schon geschlossen. Das Gelände des Leuchtturmes konnten wir aber auch ohne Eintritt besichtigen. Auf dem Weg zum Turm kamen wir an einer Ausstellung kleiner Nachbildungen von Leuchttürmen vorbei. Bunt fröhlich standen sie am Wegesrand. Hoch auf dem Felsen und ganz vorn am Wasser thront, wie es sich gehört, der Leuchtturm. Eine Besichtigung war wegen der späten Uhrzeit leider nicht mehr möglich, aber auch von unten büßte die raue Küste nichts von ihrer Faszination ein. Wir entdeckten auch Teile eines deutschen Forts aus dem 2. Weltkrieg, welches zur Heeresküstenbatterie Lindesnes gehörte. Es wurde von der deutschen Luftwaffe als Beobachtungsposten benutzt. Wir wagten uns sogar in die frei begehbaren Bunkeranlagen hinein.

Der letzte Abend

Es ist spät geworden und unsere heutige AirBNB Vermieterin wartet schon mit dem Abendessen auf uns. Die Kinder durften extra etwas länger aufbleiben, um uns zu begrüßen. Wir danken hiermit für leckeres Essen und ein nettes Gespräch.

Morgen früh geht es mit der Fähre von Kristiansand nach Hirtshals (Dänemark) und weiter mit dem Auto bis nach Hause. Der geplante Zwischenstopp am Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer fiel leider dem Dauerregen zum Opfer.

Fazit unseres Norwegenurlaubes: Norwegen ist auf alle Fälle eine Reise wert. Man sollte sich allerdings überlegen, ob eine Reise im September mit Zelt bis über den Polarkreis eine gute Idee ist. Wir würden noch mal fahren, dann aber lieber im Wohnmobil.

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