USA

Unsere große Tour durch den Wilden Westen - Drei Wochen, tausend Eindrücke

Drei Wochen. Ein Mietwagen, zwei koffeinsüchtige Frühaufsteher und eine endlose Sehnsucht nach roten Felsen, weiter Wüste und diesen stillen Momenten, in denen die Welt kurz den Atem anhält. Unsere Route führte uns im weiten Bogen von Las Vegas aus durch einige der beeindruckendsten Landschaften der Vereinigten Staaten – eine Reise, die so viel mehr war als nur Kilometer auf der Straße.

Nach einem schillernden Start zwischen Neonlicht und Spielautomaten machten wir uns auf Richtung Hoover-Damm, wo das Wasser des Colorado River in der Sonne glitzerte, bevor es sich in die Tiefe stürzte. Kurz darauf empfing uns das charmante Westernstädtchen Oatman – samt Eseln auf der Hauptstraße und einer Prise Wilder Westen pur. Von dort ging es weiter zum Grand Canyon, dessen schiere Größe uns beide sprachlos machte.

Und dann kam ein landschaftliches Highlight nach dem anderen: Horseshoe Bend, der majestätisch geschwungene Flussbogen; der mystisch leuchtende Antelope Canyon; die weiten Horizonte im Monument Valley, wo wir uns augenblicklich in einen alten John-Wayne-Film versetzt fühlten.

Im Mesa-Verde-Nationalpark tauchten wir in die Geschichte der Anasazi-Kultur ein, bevor uns der rote Fels von Arches und Canyonlands in den Bann zog. Wir staunten über märchenhafte Formen im Goblin Valley, wanderten zwischen den orangefarbenen Türmen des Bryce Canyon und standen schließlich im grünen Kontrast des Zion Nationalparks, wo das Leben in den Felsen zu pulsieren scheint.

Auf dem Rückweg nach Las Vegas fuhren wir noch durch das surreal schöne Valley of Fire – und schließlich durch die flirrende Hitze des Death Valley, das seinen Namen zwar verdient, aber auch eine unheimliche Schönheit verströmt.

Am Ende blieb nicht nur ein Speicher voller Fotos, sondern vor allem dieses Gefühl, etwas Unvergessliches erlebt zu haben: der Westen, wie wir ihn uns immer erträumt hatten – rau, rot und atemberaubend weit.